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<pre>Aber auch die Spieler wissen: „Wir hätten heute einen Punkt verdient gehabt. Wir sollten auf dem Auftritt aufbauen“, zeigte sich nicht nur Nürnbergs Enrico Valentini nach dem Spiel optimistisch.  <p> Nach dem unnötigen Ausscheiden aus der Europa League wird nun vor allem das „deutsche Clasico“ im Berliner Olympiastadion darüber entscheiden, wie das erste Jahr von Thomas Tuchel einzuordnen ist — ein verlorenes Endspiel würde einen dunklen Schatten über dessen eigentlich gelungenen Einstand werfen.  <p>  Der Druck wäre bestimmt etwas geringer, hätten die „Fohlen“ am vergangenen Spieltag das Heimspiel gegen Werder gewonnen und nicht nur Unentschieden gespielt. Aber selbst eine 2:0-Halbzeit-Führung reichte nicht für einen „Dreier“. <p> Nach einem bereits ziemlich beeindruckenden 4:1 gegen PSV Eindhoven spielte die Truppe vor allem beim folgenden 2:0 gegen Gladbach wie in ihren besten Zeiten auf; den zuvor oftmals Unfrieden stiftenden Fohlen wurde im jüngsten Liga-Heimspiel nicht einmal die Ahnung einer Chance eingeräumt. <p>  Fünf Spiele in Folge bliebt die Mannschaft von Florian Kohfeldt sieglos, vier der Matches verlor Werder sogar.  </pre>


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<pre>Leon Bailey ist ebenfalls fraglich. Sicher werden die gesperrten Dominik Kohr und Benjamin Henrichs gegen den BVB fehlen.  <p> Deshalb will sich Dortmund-Kapitän Marco Reus erst gar nicht von der momentanen Euphorie im BVB-Kosmos aus der Ruhe bringen lassen.  <p>  – AndrÃ© Schürrle hätte gern Kapital aus den freundlichen Patzern der Konkurrenz geschlagen. <p> Die Leipziger haben es unter der Woche in der Europa League mit Zenit St. Petersburg zu tun und empfangen am Wochenende den FC Bayern München — die TSG weiß daher sicherlich um ihre Chance und will diese gegen Gladbach sicherlich nützen. <p>  Video: Bei der 0:1-Niederlage in Frankfurt hat es für den BVB nicht am Wetter gelegen. (Quelle: YouTube/Borussia Dortmund)  </pre> 


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<pre> Exakt vier Tore werden von den Gastgebern nun auch gegen den FCI benötigt, um mit dem FC Bayern als torhungrigste Heim-Mannschaft der Bundesliga gleichzuziehen — insgeheim legt es der BVB aber vielleicht sogar darauf an, den Rekordmeister wenigstens in dieser Wertung zu überflügeln.  <p> Schon beim vorwöchigen 1:0-Erfolg in der BayArena hatten die Schwarz-Gelben zudem einen nicht mehr ganz taufrischen Eindruck hinterlassen; die auf den gegnerischen Kasten abgefeuerten sieben Torschüsse stellten in der laufenden Spielzeit folgerichtig einen Minusrekord dar.  <p>  Zwar haben sich die Augsburger mit nur einen Zähler aus den ersten beiden Partien vorerst in der Tabelle hinter den — geographisch betrachtet — benachbarten Schanzern eingerichtet; nachdem jedoch bereits das anfängliche 0:1 gegen die Hertha denkbar überflüssig zustande kam, machte auch das jüngste 1:1 in Frankfurt wieder deutlich, dass mit der Mannschaft von Markus Weinzierl in diesem Jahr erneut gerechnet werden muss. <p>  Pikantes Detail: Trainer der TSG war seinerzeit ein gewisser Ralf Rangnick. Der musste sich den Bayern zwar mit 1:2 geschlagen geben, den Herbstmeistertitel sicherten sich seine Kraichgauer eine Woche später aber dennoch. <p>  In das Gastspiel bei den hoffnungslos überforderten Wölfen hatten die Bayern den gesamten Frust der zuvor erlittenen Enttäuschungen gepackt — allerdings ist anzunehmen, dass die Frustbewältigung mit dem Kantersieg gerade einmal begonnen hat.  </pre>


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<pre> Gerade einmal drei Bundesliga-Spieltage ist die neue Saison alt — und schon scheint der FC Bayern wieder das Maß aller Dinge zu sein: Obwohl der deutsche Rekordmeister vor der Länderpause praktisch den Ausfall der gesamten Abwehr zu beklagen hatte, bereitete es der Mannschaft von Pep Guardiola keine Probleme, den stark gestarteten Leverkusenern einen schwungvollen 3:0-Kinnhaken mitzugeben.  <p> Beide Mannschaften treten sich Merck-Stadion am Böllenfalltor mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch gegenüber, liegt doch beiden Kontrahenten die Niederlage aus dem letzten Spiel noch im Magen.   <p> Es ist natürlich nicht zu erwarten, dass es Borussia Mönchengladbach ihrem Ex-Trainer besonders leicht machen wird, wieder auf die Siegerstraße zurückzufinden. <p>  Noch hat Aufsteiger Nürnberg festen Boden unter den Füßen. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt aktuell zwei Zähler. Doch das Punktepolster kann auch ganz schnell weg sein.  <p> Stattdessen dürfte der Wille riesig sein, die eigentlich ja gar nicht in Frage stehende nationale Vorherrschaft auch an den verbleibenden drei Spieltagen nochmals zu untermauern; folglich kommt es den Bayern zunächst auch gar nicht in den Sinn, den Lilien eine weitere Gnadenfrist zuzugestehen.  </pre>


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<pre> Die Augsburger konnten nur eines ihrer letzten sechs Bundesligaspiele für sich entschieden (3U, 2N). Den einzigen Dreier in diesem Zeitraum gab es gegen Schlusslicht Bochum. Nun will man auch den Vorletzten der Tabelle schlagen, der gleichzeitig bekanntlich ein Aufsteiger ist – und gegen die lief es zuletzt. Unter Jess Thorup hat der FCA alle bisherigen vier Duelle mit aufgestiegenen Klubs gewonnen.  <p> Dortmund hielt das Tempo daraufhin hoch. Nur wenige Minuten später erzielte Jadon Sancho den Treffer zum 2:1-Siegtreffer für die Borussia — es war das fünfte Saisontor für den gerade mal 18-jährigen Engländer.  <p>  Da der FCA jedoch selbst in der erfolgreichen Vorsaison nicht zu den großen Auswärts-Helden der Bundesliga zu zählen war, sollte die Wende zum Guten nun auch in diesem Herbst ohnehin vielmehr in der Fuggerstadt zu initiieren sein. <p>  Video: Reaktionen der Knappen nach dem 3:0-Erfolg über den FSV Mainz vom vergangenen Wochenende (Quelle: YouTube/FC Schalke 04)  <p> Erneut dermaßen unter die Räder zu kommen will SCF-Trainer Christian Streich vermeiden. Bereits am vorigen Spieltag wurde dem „Sport-Club“ gegen Gladbach, das sich zuvor in Hochform präsentierte, ein Debakel vorhergesagt.  </pre>


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